Zwischen zwei Welten


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Ich war kürzlich bei meiner Familie zu Besuch. Zuerst für ein paar Tage bei meinem Bruder und danach noch bei meinen Eltern. Eine wundervolle Zeit und genau die nötige Pause vom Alltag die mal wieder nötig war. Ich habe euch ja erzählt, dass bei mir momentan nicht alles so Rund lief, da kam mir diese Abwechslung gerade Recht. Aber darum soll es heute nicht gehen.
Ich war also gerade mit dem Fernbus unterwegs, um in mein Heimatdorf zu fahren, als eine sehr liebe Freundin mir über WhatsApp eine Nachricht schickte. Sie wollte wissen, wo ich gerade sei. Gemütlich in meinen Sitz gekuschelt, schrieb ich ihr eine kurze Message: “Bin auf dem Weg nach Hause”. Sie dachte daraufhin ich wäre auf dem Weg in unsere Studentenstadt und wollte sich für den nächsten Tag mit mir verabreden. Dabei war ich unterwegs in eine komplett andere Ecke Deutschlands. Ein Irrtum, der mich nachdenklich machte. Was ist unser Zuhause, wenn wir aus dem Elternhaus ausziehen? Immer noch dasselbige oder doch die neue Anschrift? Können wir es überhaupt an einem bestimmten Ort festmachen?

Mantel / Coat: NEXT | Kleid / dress: MANGOMantel / coat | NEXTBeanie: Bijou Brigitte | Mantel / Coat: NEXT | Kleid / dress: MANGO | Kette / necklace: AthmosphereKleid | dress: MANGO
Ich konnte während der kompletten Busfahrt an nichts anderes mehr denken und musste auch in den folgenden Tagen viel darüber nachgrübeln. Dabei fiel mir auf, dass ich tatsächlich nicht nur einen Ort als mein Zuhause betrachte, sondern mehrere. Zum einen mein Elternhaus und zum anderen meine Studenten-WG. Zwei verschiedene Orte, die mir beide viel bedeuten. Ich lebe also in zwei Welten, die sich beide wie mein Zuhause anfühlen. Doch geht das wirklich?
Ich denke schon. Für mich ist es nicht speziell abhängig vom Ort, an dem ich mich befinde, ob sich etwas gut und “wie Daheim” anfühlt. Sondern viel mehr von den Leuten, die sich dort befinden. Ich bin der Meinung, solange unsere Freunde und Familie in der Nähe sind, kann jeder Ort ein perfekter Ort sein. Egal ob es sich bei diesem nun beispielsweise um die Schweiz, Österreich, die USA oder Deutschland handelt. Es ist auch nicht wichtig ob wir ein Leben in Hotelzimmern, einer Wohngemeinschaft oder dem Einfamilienhaus führen. Denn am Ende ist und bleibt die Hauptsache, dass die Menschen die wir Lieben bei uns sind.
Die einzige Ausnahme von dieser Regel bildet wohl die Situation, wenn wir uns nach einer durchfeierten Nacht betrunken im Taxi wiederfinden und uns der Taxifahrer fragt, wo es hingehen soll. In dieser Situation nur mit “Nach Hause bitte” zu antworten, könnt ihr ja gerne mal probieren. Wundert euch dann aber bitte nicht, wenn sich das Auto während der Taxameter läuft, nicht vom Fleck rührt *lacht*. Denn das ist wahrscheinlich einer jener Momente, in denen ihr doch lieber die konkrete Adresse zu eurem Zuhause nennt.

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Kuss | Kiss

  10 Kommentare für “Zwischen zwei Welten

  1. 11. November 2014 at 19:58

    Wunderschönes Outfit – der graue Mantel gefällt mir besonders gut.

    Liebe Grüße
    Luise von http://www.just-myself.com

  2. Lizzy
    11. November 2014 at 22:04

    Das sind tolle Bilder und ein super Video! Gefallen mir richtig gut.
    Auch das Outfit ist wunderschön. Den Mantel mag ich besonders gerne. Top! Würde ich direkt so anziehen!
    Den Text hast du total schön geschrieben und ich finde du hast vollkommen Recht – ich bin vor ein paar Monaten auch von zu Hause weggezogen und lebe jetzt in einer anderen Stadt. Anfangs fiel es mir noch sehr schwer und ich hatte mit Heimweh zu kämpfen. Da hat sich die neue Umgebung ganz und gar nicht wie mein Zuhause angefühlt. Aber mittlerweile habe ich viele neue Freunde gefunden und fühle mich hier richtig wohl. Es fühlt sich durch die Freunde eben auch nach “Zuhause” an. Dennoch versuche ich auch ganz oft zu meinen Eltern in meine Heimatstadt zu fahren.
    Ich bin begeistert von deinem Blog!

    Liebe Grüße
    Lizzy

  3. 12. November 2014 at 2:05

    Sehr süßer Look, die Jacke ist echt goldig!
    Zu Hause ist für mich dort, wo ich die Umgebung nicht mehr als fremd *rieche* – und das ist definitiv an mehreren Orten der Fall :)

    Liebste Grüße aus Berlin
    Romi
    romistyle.de

  4. 12. November 2014 at 15:25

    Wow schaut das hübsch und kuschelig zugleich aus! Ein wunderbarer Herbstlook

  5. 12. November 2014 at 15:58

    Wundervolles Outfit! So schön herbstlich. Besonders der Mantel gefällt mir richtig gut, sowohl vom Schnitt, als auch farblich ein wirklich schönes Stück! Das verstehe ich natürlich. Wenn man gleich zwei Orte hat, an denen man sich so geborgen und dennoch unterschiedlich fühlt, dann sind beide auf jeden Fall eine Art von zu Hause und Heimat. Dem Taxifahrer würde ich dann hoffentlich das nähere Ziel lallen, damit die Kosten nicht ins Unermessliche steigen, haha. Für mich bedeutet zu Hause ganz verschiedenes. Natürlich vor allem mein Elternhaus, mein Zimmer, mein kuscheliges Bett! Aber auch das Haus meiner Großeltern, in dem ich aufgewachsen bin und der Hof meiner besten Freundin, wo ich meine halbe Kindheit verbracht habe. Zum Ende hin hast du trotzdem völlig recht: es ist egal, wo seine Heimat ist, wichtig sind die Menschen mit denen man genau an diesen Orten Zeit verbringt. Danke für deine lieben Worte zu meinem letzten Post! Habe mich unglaublich gefreut, wirklich! Ja, da strahle ich gleich bis über beide Ohren, bei all der Liebe und Fürsprache meiner Lieblingsjahreszeit in deinen getippten Zeilen. Mäntel, Schals, Tee – herrlich! Ich stimme dir vollkommen zu.

    Auch dir einen wunderschönen Herbsttag!

    mtrjschk.blogspot.de

  6. 13. November 2014 at 3:10

    Solche Gedanken mache ich mir auch öfter mal, obwohl ich noch zu Hause wohne! :D
    Aber auf jeden Fall: Die Fotos dazu gefallen mir sehr gut, sind echt toll! :)

    Vielen Dank für das Kompliment! ;)
    Für mich war beim Basteln das schwierigste die Geduld beim Trocknen! Der Rest war gar nicht so schwer aber das Trocknen hat echt lange gedauert, Erst nach ca. einer Woche war alles gut getrocknet (an manchen Stellen war die (der/das?!) Pappmache abgefallen, sodass ich immer etwas nachkleben musste)! Inzwischen ist er jedoch echt steinhart und hält super! :) Habe das Gefühl durchs Anmalen ist er nochmal härter geworden! :)

    Liebe Grüße ♥

  7. 15. November 2014 at 21:32

    Dieselben Gedanken habe ich mir auch schon gestellt, vor Allem, wenn ich mich von meiner Familie zu Hause verabschiede, um dann zurück nach Marburg zu fahren, und das als zu Hause bezeichne… Ich denke aber, dass zu Hause nicht als feste Adresse definiert ist, sondern einfach mehr emotionalen Wert hat und daher muss man auch nicht nur ein einziges zu Hause haben. Wirklich schöne Bilder, der Mantel sieht schön kuschelig aus! Ich bin wirklich glücklich, deinen Blog gefunden zu haben, er ist so schön ;)
    Liebst! <3

  8. 17. November 2014 at 15:41

    Das sind tolle Bilder! Vor allem gefällt mir der graue Mantel sehr gut :-)
    Einen sehr schönen Blog hast du!

    Liebe Grüße,

    Melanie

  9. 20. November 2014 at 16:24

    Wirklich ein sehr hübsches Outfit! Nicht so trüb, wie das Wetter draußen :D
    Deine Gedanken zu “zu Hause” kann ich sehr gut nachempfinden. Mir geht es ähnlich, nur dass ich regelmäßig bei meinen Eltern, in meiner WG und bei meinem Freund zu Hause bin. Und ich kann noch nichtmal genau sagen, wo ich am meisten bin! Geht es überhaupt danach? Ich kann auch schon nach einem Tag im Hotel sagen “lass mal nach Hause gehen” und meine damit das Hotelzimmer. Heimisch fühlen hängt schließlich nicht unbedingt von einem Ort ab, sondern was man hinein projiziert und mit dem man das Zuhause teilt. Sehr philosophisch! Deine Gedanken dazu gefallen mir :)
    Liebst
    Christin
    von Glasschuh.com
    besuch mich auf Facebook

  10. 3. März 2015 at 22:03

    Ich habe auch zwei Zuhause. Ich nenne das erste “Daheim” (meine kleine Studentenwohnung) und das zweite “Daheimdaheim” (meine Familie).
    Und ich glaube, man kann das sehr gut, an zwei Orten zuhause sein. Zweimal geborgen fühlen, das ist doch eigentlich wunderbar oder? :)
    Ich hab mir das Video angesehen, abgesehen davon, dass dein Outfit wirklich toll und süß ist, muss ich dir sagen, dass du ein wahnsinnig sympathisches Lächeln hast, wirklich ansteckend! :)
    Alles Liebe,
    Annika

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