Schei* auf`s Warten!

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Gerade könnte ich echt heulen. Also wer jetzt einen fröhlichen Beitrag erwartet, sollte lieber schnell mit dem Rest vorhandener guter Laune die Kurve kratzen. Die nächsten Zeilen sind nämlich garantiert nicht meine humorvollsten oder sonnigsten. Heute soll es ums Thema WARTEN gehen. Dazu werde ich nämlich gerade, ohne es zu wollen, permanent gezwungen. Was mich fertigmacht.

Warum neigen wir Menschen immer dazu, alles auf die lange Bank zu schieben?

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe am Besten auf Morgen. Oder nächstes Jahr. Soll das ehrlich das Motto sein, nachdem wir leben?
Nach diesem ganzen Intro seid ihr sicher gespannt, was mich heute so … was eigentlich? Wütend? Traurig? Enttäuscht? Ungeduldig? … macht. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem.

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Wie ihr mittlerweile sicherlich bemerkt habt, bin ich kein besonders geduldiger Mensch. Mit all den positiven und negativen Konsequenzen, die das mit sich bringt. Ich bin ein Herzmensch. Treffe Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Deshalb weiß ich meist ganz genau was ich will und wann ich es will. Und was ist für solche Menschen wie ich es bin Gift? WARTEN! Alles Abwägen und zerdenken zu müssen, wofür soll das gut sein? Wo bleibt dabei die Spontanität – die Lust den Augenblick zu genießen … Richtig, die bleibt irgendwo auf der Strecke. Aber hi – was soll’s, Hauptsache wir warten noch etwas länger darauf endlich das Glück zuzulassen.
In meinem Fall heißt das gequält WARTEN auf einen Welpen. Wahrscheinlich noch die nächsten 10.000 Jahre. Während mein kleines Hunde liebendes Herz sich jedes Mal vor Hoffnung, endlich möge das Ende der Wartezeit herangerückt sein schneller pocht. Um am Ende wieder nur enttäuscht zum Warten zurückgelassen zu werden.
Warum müssen wir also immer warten? Wir warten in speziell dafür vorgesehenen Wartezimmern, auf Bahn und Bus, auf die neue Staffel unserer Lieblingsserie. Klar in manchen Situationen lässt sich das auch nicht vermeiden. Aber seien wir mal ehrlich – die WORTBEDEUTUNG: “Zeit verstreichen lassen beziehungsweise untätig sein, bis ein bestimmter Zustand eintritt”, sagt in meinen Augen doch wirklich schon alles.

Hoffentlich kann ich später wenigstens sagen, das Warten hat sich gelohnt.

Warum wir das Warten nicht verlernen dürfen und zu erfahren, was die positiven Effekte (wie beispielsweise gesteigerte Kreativität und Selbstdiszipilin) des Wartens sind, ist denke ich für uns alle ein kleiner Lichtblick, wenn wir wieder einmal warten, bis wir schwarz werden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und sich darauf zu besinnen wie schön das Hier und Jetzt ist, muss als Waffe gegen den Wartefrust wohl reichen.

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Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.

Pearl S. Buck

Rhododendron
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Kuss | Kiss

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