Ready for departure – meine Erfahrungen als Flugbegleiterin #stewardess2

Lederjacke: Review | Kleid: ReviewLederjacke: Review | Kleid. ReviewLederjacke: Review | Kleid: ReviewDer Traum vom Fliegen. Auch ich habe ihn geträumt. Und wahr gemacht.
In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch wie versprochen einen Einblick in meine Zeit als Flugbegleiterin geben. Denn wie ihr vielleicht schon von meiner About Seite wisst, habe ich nach meinem Abitur zwei Jahre lang bei einer renommierten Schweizer Fluggesellschaft als Stewardess gearbeitet. Eine Zeit, die wirklich grandios war und in der ich viel erlebte. Was genau? Das erfahrt ihr jetzt.
Ich höre ziemlich oft die Frage: “Du warst Flugbegleiterin? Das ist so cool – wie bist du denn darauf gekommen?” Dazu kann ich nur eins sagen: mein Abiball. Dieser Ball hatte wirklich einen entscheidenden Einfluss auf meine Zukunft, denn an diesem Abend fasste ich den Entschluss Stewardess zu werden …
Um das Lebensgefühl, welches dieser Job für mich mit sich brachte, wohin ich geflogen bin, sowie meine Erfahrungen und Erlebnisse an Bord soll sich dieser Beitrag drehen. Im kommenden Post werde ich euch dann beschreiben, wie das Bewerbungsverfahren zur Stewardess abläuft und was in der “Ausbildung” so alles auf die kommenden Flugbegleiter-/innen zu kommt. Ich denke diese Gliederung ist sinnvoll, da es erheblich zu viele Informationen für einen einzigen Beitrag wären.

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Der erste Flug
Meinen ersten Flug, den ich als Stewardess absolvierte, werde ich nie in meinem Leben vergessen. Es ging von Zürich nach Dublin und dann wieder von Dublin nach Zürich. Im Flugjargon zwei Legs genannt. Ein “Leg” bezeichnet in der Luftfahrt eine Flugstrecke. Das heißt in meinem Beispiel der Flug von ZRH (Zürich) nach DUB (Dublin). Bei den Buchstabenkombinationen handelt es sich um IATA Flughafencodes. In der Fliegerei wird nur mit solchen Kürzeln gearbeitet. Nur mal so als kleine Info am Rande.
Ich weiß noch genau wie aufgeregt ich damals war. Zum ersten Mal vor Passagieren stehen. Sie begrüßen, den Service machen, für einen sicheren und entspannten Flug sorgen. Das war einfach … wow! Vielleicht habt ihr ja schon einmal auf einer Bühne gestanden und alle Leute haben euch erwartungsvoll angeschaut? Eine Flugbegleiterin erlebt das. Jeden Tag.
Ihr wundert euch jetzt sicher, warum ich ausgerechnet diesen Flug niemals vergessen werde. Tja – das liegt zum einen daran, dass es DER ERSTE war und zum anderen an dem Landeanflug auf Dublin. Ich durfte damals während Start und Landung mit bei den Piloten im Cockpit sitzen. Und ich schwöre euch, der Ausblick auf die Küste von Irland war atemberaubend.

Kurz- / Mittelstrecke - nur Stress und wenig Zeit?
Zu erst einmal möchte ich hier die Begriffe etwas näher erläutern. Es gibt zwar keine wirkliche offizielle Definition, aber ein paar Richtwerte zur Orientierung will ich euch trotzdem geben. Zu einer Kurzstrecke werden Flüge bis ca. 900km gezählt. Ein Mittelstreckenflug kann bis zu ca. 3000km umfassen. Solche Flüge sind bei uns meist Flüge innerhalb Europas.
Im ersten Jahr meiner Zeit als Flugbegleiterin bin ich generell nur europaweit geflogen. Meine Airline hat das so gehandhabt. Ich weiß, dass es bei anderen Fluggesellschaften anders ist und man dort direkt von Beginn an Langstrecke fliegt. Wiederum andere Airlines fliegen generell nur Kurzstreckenflüge. Bei mir war es aber so: das erste Jahr nur Kurzstrecke, danach durfte ich auf die Langstrecke.
Die Kurzstreckenflüge waren generell sehr anstrengend. Ich flog häufig bis zu vier Legs am Tag. Die Passagiere betraten das Flugzeug (Boarding), der Service wurde gemacht und anschließend stiegen die Passagiere aus. Das musste alles meist sehr schnell gehen. Klar – bei einer voll besetzten Maschine (Airbus A320: 150-180Passagiere) und einer Flugzeit von maximal zwei Stunden. Nach einem Flug folgte immer eine kurze Pause, in der ich mir meist schnell in fünf Minuten etwas zu essen hineinschlang. Das Flugzeug zu verlassen, war in der kurzen Zeit unmöglich. Dieses Spiel lief dann mehrmals am Tag so ab. Klingt stressig? War es auch. Dennoch gab es natürlich auch positive Aspekte. Zum einen traf ich viele interessante Menschen und zum anderen lernte ich sehr schnell zu essen *lacht*. Außerdem kann ich behaupten, eine wirklich große Anzahl an europäischen Ländern gesehen zu haben. Des Weiteren konnte ich meine Abende so zu Hause (Zürich) verbringen.
Außerdem gab es natürlich auch auf den Europaflügen “Overnights”. Also Aufenthalte im europäischen Ausland. Die Hotelunterbringung wurde dabei von der Fluggesellschaft organisiert. Dazu kann ich nur eins sagen: Es gab nie einen Grund zu meckern. Die Hotels waren atemberaubend. Die Zeit der Aufenthalte variierte. Meist reichte sie aber dafür aus, sich die Stadt anzuschauen oder etwas shoppen zu gehen.

Die Langstrecke - endlich mehr Zeit
Auch an dieser Stelle zuerst eine kurze Beschreibung zum Begriff: Zur Langstrecke werden Interkontinentalflüge gezählt, also grundsätzlich alle mit einer Flugstrecke über 3500km. Das klingt, wie ich finde sehr theoretisch. Bei uns zählten als Langstreckenflug alle Flüge die nach Amerika, Afrika, Asien etc. gingen.
Diese Flüge waren sehr entspannt. Wir hatten Zeit für den Service und die Belange der Passagiere. Ich liebte die Langstrecke! Auf diesen Flügen führte ich wirklich interessante Gespräche mit den Passagieren und lernte Personen kennen, die ich im Normalfall nie getroffen hätte. Außerdem blieb auf einem zwölf Stunden Flug immer Zeit zu schlafen. Denn was viele bisher sicher nicht wussten: Die Erholungszeit auf Langstreckenflügen war dank eines Ruheraumes für die Crew garantiert.
Der größte Vorteil, den mir die Interkontinentalflüge brachten, liegt denke ich auf der Hand: Neue Kontinente und Länder entdecken. Ich war zuvor noch nie in den USA, Afrika oder Asien. Dank meines Jobs änderte sich das.

Wohin reiste ich?
Das ist mit Sicherheit die häufigste Frage, die mir gestellt wird, wenn Leute von meiner Zeit als Flugbegleiterin erfahren.
Europa: London, Paris, Barcelona, Moskau, Athen, Berlin, Zürich, Genf …
Amerika: New York, Boston, Chicago, San Francisco, Los Angeles, Montreal (Kanada)
Asien: Tokio, Shanghai, Hongkong, Jeddah (Saudi-Arabien)
Afrika: Johannesburg
Für knapp zwei Jahre Flugerfahrung ist das doch gar kein schlechtes Ergebnis oder?

Blieb genug Zeit um sich etwas anzuschauen?
Natürlich! Ich hatte immer Zeit für Sightseeing und Shopping. In Johannesburg habe ich zum Beispiel an einer Safari teilgenommen, in New York war ich mit der Staten Island Ferry unterwegs und habe mir die Freiheitsstatue angesehen. Ich war auf dem Rockefeller Center und abends mit dem Rest der Crew auf einer Dachterrasse mit Blick auf das Empire State Building Cocktails trinken. In Chicago habe ich mir die Cloud Gate Skulptur angesehen und war im Water Tower Place essen. War in LA am Strand und habe Wale gesehen. Besuchte Tempel in Hongkong … Die Liste könnte ich ohne Ende fortsetzen. Ehrlich – die Zeit um sich die Städte anzuschauen war gegeben! Außerdem blieb es ja meistens nicht bei einem einzigen Besuch ;). In die USA verliebte ich mich beispielsweise sehr schnell und flog deshalb sehr oft dorthin.

Immer unterwegs mit derselben Crew?
An dieser Stelle, ein klares Nein. Bei der Fluggesellschaft, für die ich flog, wechselten die Teams jedes Mal. Ich flog selten mit den gleichen Personen. Aber auch das war kein Problem, da Flugbegleiter sehr offen und gesellig sind. Auf diese Weise lernte ich jede Menge neue, nette Kollegen kennen.

Die Kehrseite des Traumjobs?!
Klar gab es auch die. Ich fand es persönlich immer sehr traurig an den schönsten Orten der Welt zu sein, ohne jemanden dabei zu haben den ich liebe. Ich hätte manche Augenblicke sehr gerne mit meinem Freund Sebastian oder meiner Familie und Freunden geteilt. Das war manchmal schon einsam.
Um an dieser Stelle jedoch fair zu bleiben: Natürlich durften auch Freunde etc. mit uns Reisen. Oft fehlte denen jedoch die Zeit. Schließlich hatten auch sie Arbeit, Privatleben …
Leider gab es auch unhöfliche Passagiere. Als Flugbegleiterin musste ich mich beispielsweise damit abfinden komplett ignoriert zu werden. Diskussionen darum das Handy auszuschalten und an Bord nicht zu rauchen waren leider auch nicht selten.
Zuguterletzt erwähne ich an dieser Stelle noch den Jetlag und Stress. Ersteres war für mich eigentlich nie ein Problem, aber manche Flugbegleiter kämpften damit.

Männertraum Stewardess
Hahaha. Auch wenn ihr es für ein Klischee halten werdet, ich wurde tatsächlich einige Male angeflirtet und habe mehr als eindeutige Angebote von einigen Herren bekommen. Der lustigste Kandidat war jedoch ein Mann, der mir an Bord einen Heiratsantrag machte. Er wollte mich damals am liebsten direkt nach New York umsiedeln. Klar – immerhin kannten wir uns da schon eine Stunde *lacht*.

An diese Passagiere denke ich heute noch
Da fällt mir sofort ein Mann ein. Er flog als einziger Passagier in der Business Class, für die ich als Stewardess zuständig war. Er stieg ein, schaute sich um: “Bin ich allein mit ihnen hier vorne?” Ich daraufhin sehr freundlich: “Ja, genau.” Er machte ein erschrockenes Gesicht und meinte: “Sie holen doch bestimmt nachher die Peitsche raus.” Ich musste schallend lachen und erwiderte: “Nein. So läuft das hier nicht. Die müssen sie nachher erst im Duty Free kaufen, dann sehen wir weiter!” Woraufhin wir beide lachten.
Solche Momente, gute Gespräche, nette Menschen. Genau deshalb habe ich diesen Job auch geliebt.

Kleine Entscheidungshilfe
Mädels, falls ihr euch für diesen Job interessiert, ich kann euch nur zuraten. Sei es kurz- oder langfristig, ihr werdet Spaß an dem Beruf finden. Der Lifestyle ist einzigartig und atemberaubend. Als Flugbegleiterin bekommt ihr die Möglichkeit viel von der Welt zu sehen, ihr lernt viele Menschen kennen, lernt euch selbst besser kennen. Bei mir war es jedenfalls so! Dieser Job hat mich stärker, selbstbewusster und reifer gemacht.
Warum ich dennoch nach zwei Jahren aufgehört habe? Weil für mich schon immer feststand, dass ich noch studieren möchte. Für mich war meine Zeit als Stewardess vergleichbar mit einer Work and Travel Zeit oder mit einem Au-pair Jahr.
Eines möchte ich abschließend wirklich festhalten: Ich möchte meine Zeit als Flugbegleiterin niemals missen. Sie war einzigartig und wunderschön.

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“Es gibt wohl kaum einen Menschen,
welcher sich nicht hin und wieder über das Fliegen
seine Gedanken macht.”

Otto Lilienthal

Bereit zum AbflugLederjacke: Review & Kleid: Review [via VanGraaf] | Schuhe: Max Shoes
Shooting-Ort: Flugplatzmuseum Cottbus

 

Ich hoffe der Erfahrungsbericht aus meiner Zeit als Flugbegleiterin hat euch gefallen. Falls ihr noch Fragen habt, oder von eigenen Erfahrungen berichten wollt … hinterlasst bitte einen Kommentar. Ich freue mich auf eure Nachrichten!
Kuss | Kiss

  18 Kommentare für “Ready for departure – meine Erfahrungen als Flugbegleiterin #stewardess2

  1. 14. Mai 2015 at 11:56

    Das klingt richtig toll, es muss spannend sein durch einen Beruf so viel von der Welt zu sehen.
    Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der das einfach mal so gemacht hat, um was zu erleben.
    Die Bilder sind übrigens auch sehr schön!

    Liebste Grüße ♥ MS
    Sparkle & Sand

  2. 14. Mai 2015 at 14:41

    Das klingt alles total interessant liebe Juliane. Ich hatte selbst schon einmal den Gedanken Flugbegleiterin zu werden, habe es aber nie verwirklicht. Ich beneide dich sehr, dass du schon soviel von der Welt gesehen hast, wenn auch nur für ein paar Stunden. Diese Erfahrung kann dir keiner mehr nehmen.

    Dein Outfit sieht übrigens richtig toll aus und die Location habt ihr mehr als passend ausgewählt.

    Liebste Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  3. 14. Mai 2015 at 21:05

    Ich bin total begeistert von deinem Bericht. Du erzählst das Alles so schön und auch noch so strukturiert. Ich hatte zuvor ehrlich gesagt nicht viel Ahnung von diesem Beruf und fühle mich jetzt tatsächlich etwas klüger, danke dir dafür.
    Zudem hast du mir mit deinen Erzählungen wirklich Fernweh gemacht. Man, würde ich jetzt gerne irgendwo hin fliegen!

    Liebste Grüße,
    Julia

  4. 14. Mai 2015 at 22:40

    Hallo Juliane!
    Danke für deinen lieben Kommentar! Ich wusste nur nicht, ob dir das Lied so gut gefallen hat, oder vielleicht doch die Fotos :)
    Ich gehörte auch zu den Menschen, die immer dachten, dass Flugbegleiterin ein echt knackiger Beruf ist. Meine Vormieterin ist eine und hat mir dann von den, neben den schönen, auch von den negativen Aspekten erzählt und seither bin ich ganz ehrfürchtig. Sei mir nicht böse, ich hab mich bei der Durchsicht sofort in ein bestimmtes Bild verliebt, fand aber, dass es mehr Pfeffer brauchte und habs via Photoshop etwas manipuliert! Ich wollte es dir per Mail schicken, allerdings funktioniert bei mir gerade kein einziger Link auf dieser Seite. Eben gings noch, sonst wäre ich nicht auf den Post gekommen, aber jetzt läd gar nichts. Versteh das einer. Wie auch immer, vielleicht gefällt es dir sogar:
    http://c23i.imgup.net/Flugbeglei7a15.png
    Ich hab ein paar Ebenen drauf gelegt und Light Leaks eingebaut.
    Mir gefällt deine Seite sehr gut! Auch das Design finde ich sehr ansprechend! Ich komme gerne noch mal wieder!
    Viele Grüße
    Chris

    • Juliane
      15. Mai 2015 at 18:52

      Hallo Chris,
      der Beruf ist wirklich “knackig” aber auch wunderschön. Ich habe die zwei Jahre als Flugbegleiterin jedenfalls sehr genossen. Aber da hast du ja sicher schon einige Stories von deiner Vormieterin gehört.
      Vielen Dank für die Fotobearbeitung – da hast du dir ja wahnsinnig viel Mühe gegeben. Ich habe mir das Bild angeschaut und finde es so bearbeitet auch wirklich interessant. Freue mich sehr darüber!
      Auf meinem Blog verzichte ich allerdings bewusst auf die Bildbearbeitung durch Photoshop. Ich will die Bilder sehr natürlich halten. Quasi aus der Kamera – auf den Blog ;D

  5. 15. Mai 2015 at 0:13

    OH MEN GOTT!
    Das sind die einzigen drei Worte die ich von beginn des Beitrages bis zum Schluss hatte!
    Erstens LIEBE ich die Location, danke dass du sie auch direkt verlinkt hast sonst hätte ich dich belagert bis du es mir gesagt hast <3
    finde ich WIRKLICH sehr nett, viele verheimlichen ja ihre Location immer so :/
    ich Liebe das Outfit, vor allem das kleid, aber du hübsche kannst ja auch wirklich alles tragen!
    und ich muss zugeben ich wollte auch Stewardess werden! ich habe mich sogar beworben…
    leider bin ich viel zu klein :/

    Hoffe du schaust auch mal bei mir vorbei <3
    AMELY ROSE

  6. dirgni
    15. Mai 2015 at 22:41

    Hallo Juliane
    Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen, es muss eine tolle Erfahrung gewesen sein.
    Ausserdem gefallen mir dein Outfit – das Spitzenkleid zu der tollen Lederjacke – und der Ort der
    Aufnahmen – Flugzeug – super. Passen haargenau zusammen. Danke mach weiter so!!!

  7. 17. Mai 2015 at 14:31

    Großartige Bilder und mindestens genauso tolle Worte dazu. Es ist spannend mal etwas mehr über das Leben einer Stewardess zu lesen und zu erfahren. Tolle Stories :)

    Liebste Grüße
    Katharina

    http://casualchic.eu/

  8. 17. Mai 2015 at 16:17

    Hey,
    du hast einen unglaublich tollen Blog !!
    Gerade diesen Post hier finde ich echt interessant :)

    Ich wünsche dir noch einen tollen Sonntag!
    Yasi von
    http://havingadaylife.blogspot.de

  9. 19. Mai 2015 at 19:54

    Das ist sicher n wahnsinnig spannender Job. Ich finde den Artikel super. Hast du auch noch ein paar Bilder aus der Zeit?

    • Juliane
      19. Mai 2015 at 20:03

      Ja die habe ich.
      Du kannst einige der Bilder auf meiner Facebook Seite finden: http://on.fb.me/1di1ilh
      Bilder in Uniform darf ich aber leider nicht veröffentlichen.

  10. 27. Mai 2015 at 17:16

    Ich bewundere immer Leute, die keine Angst beim Fliegen haben. Ich kippe jedes Mal fast um, wenn ich in den Flieger steige :) Aber toll, dass du so schöne Zeit hattest und diese tollen Erfahrungen gesammelt hast <3
    Liebe Grüße, Ari

  11. 1. Juni 2015 at 17:35

    Wow sehr interessant – da möchte ich doch glatt auch Stewardess werden.
    Stimmt es, dass man mindestens 1,65 Meter groß sein muss? Dann wäre ich so oder so schon raus :’D Mit 156 cm…
    Liebe Grüße
    Mai von Monpipit.de

    xox

    • Juliane
      7. Juni 2015 at 14:09

      Leider gibt es bei vielen Airlines tatsächlich eine Mindestgröße. Die fängt häufig bei 1,60 Meter an.

  12. Nadine
    27. August 2015 at 10:23

    Hallo :)
    ich wollte mal wissen ob man die kosten für benzin oder zug zum Flughafen erstattet bekommt und wie frei man sich die fluge einteilen kann ?
    Würde mich über eine antwort freuen :)

    • Juliane
      27. August 2015 at 20:01

      Hallo Nadine,
      ich weiß nicht ob alle Air Lines die Reisekosten zum Bewerbungstag erstatten. Die LH macht dies nach Vorlage der Original-Reisedokumente und nach Absprache schon. Falls eine Anreise mit dem Flugzeug stattfindet, wird die LH sicherlich ein Flugticket ausstellen. https://www.be-lufthansa.com/rund-um-ihre-bewerbung/eingeladene-bewerber/#/rund-um-ihre-bewerbung/eingeladene-bewerber/reisekosten/
      Als Angestellte Flugbegleiterin musst du die Reisekosten zum Flughafen dann selbst tragen.
      Bei der Airline für die ich letztendlich gearbeitet habe (eine Tochtergesellschaft der LH) gab es ein Online-Wunschsystem für Flüge. Darin konnte ich mir wünschen ob ich lieber morgens/ nachmittags arbeiten wollte, Langstrecke-oder Europaflüge machen wollte, Zieldestinationen auswählen konnte. Ein bißchen Einfluss auf die
      Flugeinteilung konnte ich durch ein Wunschsystem also nehmen.
      Da ich sehr gerne in die USA geflogen bin, gingen die meisten meiner Flüge auch genau dorthin!
      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!
      Liebe Grüße
      Juliane

  13. Hallo du
    15. Juni 2016 at 18:29

    Hey du ;)
    Erstmal möchte ich sagen, dass du mir einen top Einblick in die Welt des Flugbegleiters verschafft hast

    Ich interessiere mich sehr für den Job und möchte ihn vielleicht später mal ausüben, zumal ich hilfsbereit, ausdauernd und gut in Sprachen bin

    Hier meine Frage an dich: Inwiefern ist es wichtig, dass ein Flugbegleiter offen und gesellig sowie kommunikativ ist? Ich lese das nämlich immer wieder und verstehe es nicht wirklich…

    Mit wem muss man so viel reden? Mit den Kollegen oder mit den Gästen? Oder ist ein geselliger Charakter schlicht ein Vorteil für den Aufenthalt in fremden Ländern mit fremden Leuten (also mit fremden Kollegen meine ich)

    Ich hoffe sehr, du kannst meine Frage nachvollziehen und mir helfen, das wäre sehr nett :)

    LG

    • Juliane
      18. Juni 2016 at 14:49

      Hallo Mathias,

      ich freue mich sehr darüber, dass mein Beitrag dir einen schönen Einblick in den Job des Flugbegleiters vermitteln konnte. Genau das wollte ich erreichen.
      Als Flugbegleiter arbeitest du im Dienstleistungssektor, mit sehr viel Menschenkontakt und solltest dich daher nicht davor scheuen, mit diesen auch zu sprechen. An Bord eines Flugzeuges kommt es nämlich oft zu sehr netten Gesprächen, sowohl mit den Passagieren, als auch mit den Kollegen. Mit Letzteren verbringt man immerhin auch einiges an Zeit im Hotel, bei Ausflügen … Für die Passagiere bist du der erste Ansprechpartner bei Fragen, Problemen, Wünschen … deshalb sollte ein Flugbegleiter offen und freundlich sein und immer ein offenes Ohr für seine Fluggäste haben =D
      Ich hoffe sehr, dass ich dir weiterhelfen konnte.
      Falls du noch weitere Fragen haben solltest, stehe ich dir sehr gerne zur Verfügung!

      Liebe Grüße
      Juliane

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